Glossar
Das Glossar versammelt und definiert Begriffe, die im Zusammenhang mit dem Projekt "GND für Kulturdaten" relevant sind. Es dient der Verständigung im Projekt sowie der Dokumentation nach außen. Die projektrelevanten Begriffe werden mit den Bedeutungen, die sie im Kontext von GND und GNDO haben oder auf die wir uns im Kontext von GND4C gemeinsam geeinigt haben, festgehalten. Die Definitionen sind auf den Bezug zum Projekt zugeschnitten, gestützt auf die entsprechenden Standards. Als Quellen gelten nur Originaldokumente; Links zu Wikipedia-Einträgen können als informelle Quelle angegeben werden, gelten aber nicht als Nachweise.
Eine Liste von Referenzwerken (Vokabulare, Standards, Regelwerke, Modelle) findet sich auf der Seite → Referenzen.
Quellen: https://www.abc-clio.com/ODLIS/odlis_about.aspx
LRM Glossary https://www.ifla.org/files/assets/cataloguing/frbr-lrm/ifla-lrm-august-2017_rev201712.pdf
CIDOC-CRM 6.2
- 1 A
- 2 B
- 2.1 Begriff
- 2.2 Bezeichnung
- 2.3 Beziehung
- 3 C
- 4 D
- 4.1 Data Property
- 4.2 Daten
- 4.3 Datenaustauschformat
- 4.4 Datenformat
- 4.5 Datenintegration
- 4.6 Datensatz
- 4.7 Disambiguierung
- 5 E
- 5.1 Eigenschaft
- 5.2 Entität
- 5.3 Entitätencode
- 5.4 Entitätenyp
- 5.5 Expand
- 5.6 Explode
- 6 F
- 6.1 Facette
- 6.2 Fiktiver Charakter
- 6.3 FR-Familie
- 6.4 Fundamentalkategorie
- 7 G
- 7.1 GND-Redaktion
- 7.2 GND-Sachgruppen
- 8 H
- 9 I
- 9.1 Identifizierender Zusatz
- 9.2 IFLA LRM
- 9.3 Individualbegriff
- 9.4 Information-Retrieval
- 9.5 Instanz
- 9.6 Instanzrelation
- 9.7 Inverse Relation
- 9.8 ISO 25964
- 10 J
- 11 K
- 11.1 Kardinalität
- 11.2 Kategorie
- 11.3 Klasse
- 11.4 Klassenhierarchie
- 11.5 Konkordanz
- 11.6 Konkreta
- 12 L
- 12.1 LIDO
- 12.2 Linked Data
- 13 M
- 14 N
- 14.1 Name
- 14.2 Normdaten
- 14.3 Normdatensatz
- 15 O
- 15.1 Object Property
- 15.2 Ontologie (Informatik)
- 16 P
- 16.1 Postkoordination
- 16.2 Präkombination
- 16.3 Präkoordination
- 16.4 Precision
- 17 Q
- 18 R
- 18.1 Range
- 18.2 Recall
- 18.3 Rekursiv / Recursive
- 18.4 Reification
- 18.5 Res
- 18.6 Reziprok / Reciprocal
- 19 S
- 19.1 Sachbegriff (GND)
- 19.2 Sachbegriff (DDK)
- 19.3 Shortcut
- 19.4 Subclass
- 19.5 Symmetrische Relation
- 19.6 Syntaktisches Indexieren
- 20 T
- 20.1 Transitivität
- 20.2 Transitive Hülle
- 21 U
- 21.1 Universe of disourse
- 22 V
- 23 W
- 24 X
- 25 Y
- 26 Z
Lemma | Definition | Quelle | Bezug zu GND4C | Notizen |
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A |
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Abstrakta | Ein abstrakter Begriff ist ein Begriff, der benötigt wird, „um eine Eigenschaft von Gegenständen oder eine Relation zwischen einzelnen Gegenständen zu definieren oder zu repräsentieren“[86] Beispiele dafür sind: Mut, Röte, Liebe, Hass, Menschenwürde. Er bezeichnet nicht-gegenständliche Entitäten, wie Freiheit, Geist, Sein, sowie gegenständliche Entitäten, wie Natur, Materie, Ding, Leben usf. | Siehe auch Wikipedia-Artikel
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| Siehe RSWK |
Abstraktionsrelation | Hierarchierelation zwischen Allgemeinbegriffen, die den All-some-Test erfüllen. Abstraktionsrelationen können undifferenziert als allgemeiner Oberbegriff (BT Broader term = obal) oder differenziert als generischer Oberbegriff (BTG = Broader term generic = obge) vorliegen. Die generische Hierarchierelation ist transitiv und muss notwendig den All-some-Test erfüllen. Nicht eingeschlossen sind die Teil-Ganzes-Relation und die Instanzrelation. |
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Allgemeinbegriff | Generischer Begriff, der eine Klasse von Gegenständen aufgrund gemeinsamer Merkmale zusammenfasst. Der Gegenbegriff ist Individualbegriff. |
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| RSWK bezüglich Abstrakta und Konkreta korrigieren. |
Weiterführende Informationen: DIN 2330 3.2.b): "Allgemeinbegriffe. Diese entstehen dadurch, daß unterschiedliche individuelle Gegenstände hinsichtlich ihrer gemeinsamen Merkmale gedanklich zusammengefaßt werden. So werden beispielsweise alle individuellen Menschen im Begriff "Mensch" zusammengefaßt. Bei den Allgemeinbegriffen ist zu beachten, daß den Begriffen unterschiedliche Gegenstandsarten entsprechen können. Zu diesen Gegenstandsarten zählen insbesondere
Ein Allgemeinbegriff bezieht sich nach üblicher Explikation auf Merkmale, die mehrere Gegenstände gemeinsam haben, Einen gebildeten Begriff kann man „als eine Gesamtheit von verschiedenen Merkmalen beschreiben“. Diese Merkmale zeigen die Relationen zu anderen Begriffen. Wesentliche Merkmale eines Begriffs sind das Gattungsmerkmal und der Artunterschied. Gattung(sbegriff) (genus) ist der „Begriff, der in Bezug auf einen anderen, in dessen Inhalt er als Hauptteil vorkommt, einen größeren Umfang hat“ und Art(begriff) (species) der „Begriff, der in Bezug auf den anderen, der in seinem Inhalt als der Hauptteil vorkommt, einen kleineren Umfang | ||||
Allgemeine Assoziationsrelation |
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All-some-Test |
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Attribut(engl.: attribute) | LRM Glossary: A type of data which characterizes specific instances of an entity |
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B |
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Begriff(engl.: concept) | Ein Begriff ist die gedankliche Vorstellung eines konkreten oder abstrakten Gegenstandes (die Bedeutung, das Gemeinte). In der natürlichen Sprache werden Begriffe durch eine oder mehrere Bezeichnungen, die sprachlichen Ausdrücke, repräsentiert (siehe Bezeichnung). Begriffe fassen die gemeinsamen Merkmale einer Menge von individuellen Gegenständen, die die Menschen an diesen feststellen und zur gedanklichen Ordnung benutzen, zusammen. [Leicht verändert nach DIN 2330, 3.2] Im Kontext eines begriffsbasierten, kontrollierten Vokabulars zur Verbalerschließung ist jeder Begriff durch einen eindeutigen Identifikator gekennzeichnet. Jeder Begriff hat eine bevorzugte Bezeichnung und kann beliebig viele alternative Bezeichnungen, wie Synonyme oder alternative Wortformen, haben. Diese Informationen sind in einem Begriffssatz zusammengefasst. |
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Beleg (Quelle) |
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Bezeichnung(engl.: term ; label) | Eine Bezeichnung ist die formal- oder natürlichsprachige Repräsentation (ein Zeichen, ein Wort oder eine Wortfolge) eines Begriffs (siehe Begriff). Natürlichsprachige Bezeichnungen werden Benennungen genannt. Im Kontext eines kontrollierten Vokabulars zur Verbalerschließung hat jeder Begriff genau eine bevorzugte Bezeichnung (auch: Vorzugsbezeichnung, Vorzugsbenennung, Deskriptor (in Thesauri); engl. preferred label, preferred term, descriptor) für jede Sprache. Ein Begriff kann beliebig viele alternative Bezeichnungen als Zugangsvokabular (auch: Nichtdeskriptor, Synonym; engl. alternative label, non-preferred term, non-descriptor) haben. |
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Beziehung(engl.: relation) | Eine Beziehung, auch Relation, ist eine | Siehe auch Odlis-Glossar relationship |
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C |
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D |
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Data Property | Data Property, auch Datatype Property |
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Daten |
| Siehe auch Odlis-Glossar data |
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Datenaustauschformat |
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Datenformat |
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Datenintegration |
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Datensatz | Die Speicherdarstellung einer Datenzeile. EinzeldatensatzDie Darstellung der Entität, wie sie in einzelnen Quellensystemen gespeichert ist. Die Informationen zu den einzelnen Einzeldatensätzen sind als einzelner Datensatz oder innerhalb von zusammengehörigen Datenbanktabellen als Gruppe von Datensätzen gespeichert. |
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Disambiguierung | In der Informationswissenschaft der Fachterminus für die Begriffsklärung durch einen identifzierenden Zusatz (Homonymzusatz, Homonymenzusatz, englisch: qualifier). Im Kontext des GND4C-Projektes in einer umfassenderen Bedeutung verstanden als die Menge der Eigenschaften einer Entität, die zu ihrer Identifizierung beitragen. |
| Identifizierung von Entitäten spielt eine wesentliche Rolle bei Matching-Verfahren und im Hinblick auf eine auswahlbasierte Suchunterstützung. |
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E |
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Eigenschaft(engl.: property) | In OWL/RDF unterschieden zwischen Object Property und Data Property. LRM Glossary: An attribute or relationship of an entity Die → Linked-Data-Darstellung der GND verwendet das Property-Konstrukt von → RDF, um Dateninhalte und Beziehungen auszudrücken. |
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Entität | Eine Entität ist in der GND jeder individuelle Datensatz mit einem Identifikator. Jede Entität gehört einem → Entitätentyp an, der durch einen → Entitätencode spezialisiert wird. Zum Beispiel ist der GND-Datensatz für den → Sachbegriff "Bratwurst" eine Entität der GND mit dem Entitätentyp "s" und dem Entitätencode "saz". Im Entity-Relationship-Modell → IFLA LRM wird "Entity" dagegen als Klasse definiert. Diese Bedeutung entspricht dem Verständnis von Entitätentyp im Sprachgebrauch der GND und den Klassen der → GND-Ontologie. | Siehe auch Odlis-Glossar entity GND-Datensatz für den Sachbegriff "Bratwurst" in MARC-XML-Repräsentation IFLA LRM 4.1.1, Seite 18 und LRM GLossary, Lemma "Entity", Seite 100
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EntitätEin einzelnes, eindeutiges Objekt in der realen Welt, das verwaltet wird. Beispiele für eine Entität sind eine einzelne Person, ein einzelnes Produkt oder eine einzelne Organisation. LRM 4.1.1: An entity is an abstract class of conceptual objects; there are many instances of each entity which are described in bibliographic, holdings or authority data. [...] Constraints may operate between different entities. In general, other than those entities related by isA hierarchies, the entities declared in the model are disjoint. LRM Glossary: An abstract class of conceptual objects, representing the key objects of interest in the model | ||||
Entitätencode | Der Entitätencode ist in der GND die Kennzeichnung der spezifizierten → Entitätentypen durch dreistellige Kürzel. Die Entitätencodierung stellt eine Feingliederung der Entitätentypen dar. Diese auch als Untergliederung bezeichneten Codes bilden die unterste Ebene der → Klassenhierarchie im GND4C-Kontext. | RSWK 2017 Entitätencode (vgl. §§ 18,5) https://www.dnb.de/gndspecifictype Untergliederung in der WebGND |
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Entitätencodierung | Siehe → Entitätencode |
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Entitätenyp | Der Entitätentyp ist in der GND die Gliederung der → Entitäten nach gemeinsamen Merkmalen auf generischem Niveau. Die Entitätentypen gliedern nach → RSWK das Gesamtrepertoire der Schlagwörter auf oberster Ebene und werden auch als Schlagwortkategorien bezeichnet. | § 11.1. Es werden verschiedene Kategorien von Begriffen als Schlagwortkategorien |
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Auf welche Klassierung der Entitätentypen wir uns beziehen sollten, ist zu klären. Allgemein die Typisierung einer Entität. Im Kontext der GND werden die Gliederungen der Entitäten nach ihrer kategorialen Zugehörigkeit als Entitätentypen (oder Entitätstypen) bezeichnet. Die Codes für "Entitätentypen" unterscheiden sich je nach Kontext: Für Sachschlagwörter werden sie in den RSWK anders gekennzeichnet als für das MARC-Format. p b g Die Entitätstypen der GND entsprechen etwa den Fundamentalkategorien PMEST, CRM Actor, Place, Time etc., das heißt den obersten Klassen von Top-Level-Ontologien. Eine Person, eine Organisation, ein Objekttyp oder ein Konzept, zu der/dem Informationen gespeichert werden. Beschreibt den Typ der zu verwaltenden Informationen. Ein Entitätstyp entspricht in der Regel einer oder mehreren zusammengehörigen Tabellen in einer Datenbank. Attribut Ein Merkmal oder eine Charakteristik eines Entitätstyps, das/die die Entität beschreibt. Beispielsweise hat der Entitätstyp 'Person' das Attribut 'Geburtsdatum'. RSWK 2017 Entitätentyp (vgl. § 11) 2. Alle Schlagwortkategorien mit Ausnahme der Zielgruppe werden bei der Darstellung von Beispielen im Regelwerk mit Entitätentypen bezeichnet. Übersicht: f Formangabe g Geografisches Schlagwort k Körperschaftsschlagwort p Personenschlagwort s Sachschlagwort t Schlagwort für Werktitel v Schlagwort für Konferenzen z Zeitschlagwort | ||||
Ereignis |
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Expand | Suchausweitung im Information-Retrieval über geeignete Relationen, insbesondere die Einbeziehung von alternativen Bezeichnungen und Begriffe der Hierarchieleiter (siehe ↓ Explode und ↓ Transitive Hülle). Suchausweitungen über Assoziationsrelationen müssen in der Regel beschränkt werden. |
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Explode |
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F |
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Facette |
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Fiktiver Charakter |
| Siehe die Diskussion im Block von Heidrun Wiesenmüller zu LRM unter #2 und #3. |
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FR-Familie | Bibliografische Datenmodelle, die auf dem Entity-Relationship-Modell der Functional Requirements for Bibliographic Records (FRBR) beruhen und die Weiterentwicklungen Functional Requirements for Authority Data (FRAD) und Functional Requirements for Subject Authority Data (FRSAD) umfassen. | https://www.ifla.org/files/assets/cataloguing/frbr/frbr-deutsch.pdf https://www.ifla.org/files/assets/cataloguing/frad/frad_2013.pdf |
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Fundamentalkategorie |
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G |
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Geografika (GND) |
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GND-Redaktion |
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GND-Sachgruppen |
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H |
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Homograf |
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homograph (AAT) | In den Guidelines zum AAT werden mehrdeutige Bezeichnungen unter "homographs" subsumiert. im Deutschen ist die Bedeutung von "Homograf" auf gleichgeschriebene Bezeichnungen mit unterschiedlicher Betonung im gesprochenen Wort beschränkt. |
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Homonymzusatz (engl.: qualifier) | Siehe → Identifizierender Zusatz
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I |
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Identifikator |
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Identifizierender Zusatz | In der Dokumentation ein Wort oder eine Phrase, die einer mehrdeutigen Bezeichnung (Homonym, Polysem, Homograf) zur Bedeutungsklärung als Zusatz beigegeben wird. http://www.getty.edu/research/tools/vocabularies/guidelines/aat_3_3_terms_names.html#3_3_4 |
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IFLA LRM | Das IFLA Library Reference Model (LRM) ist ein Referenzmodell für bibliografische Daten. Es verwendet die Entity-Relationship-Modellierung und konsolidiert die Modelle der → FR-Familie (FRBR, FRAD, FRSAD). Das IFLA LRM unterstützt die Nutzung bibliografischer Daten in → Linked-Data-Umgebungen. |
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Individualbegriff | Ein Begriff, der sich auf ein Individuum bezieht, zum Beispiel eine konkrete Person, ein bestimmter Ort, ein unikales Werk. Normdatensätze der Satzarten p, b, g, ... repräsentieren immer Individualbegriffe. Ein Individualbegriff bezieht sich nur auf ein einziges Objekt, ein Individuum, ähnlich wie ein Eigenname auf der Ebene der Sprache. DIN 2330: 3.2.a) Individualbegriffe. Individuelle Gegenstände bestehen, wenn auch mit Variationen einzelner Eigenschaften, über gewisse Zeiträume (z.B. Altern der Person A in ihren verschiedenen Entwicklungsstadien). Durch die gedankliche Zusammenfassung all dieser zeitlichen Varianten eines individuellen Gegenstandes (Zeitabstraktion, diachrone Abstraktion) entsteht der zugehörige Individualbegriff (z.B. die Person A). Individualbegriffe sind z.B. die Begriffe von einzelnen Personen, einzelnen Organisationen, einzelnen Bergen, einzelnen Autos. [Gegenbegriff: Allgemeinbegriff] |
https://de.wikipedia.org/wiki/Begriff_(Philosophie)#Individualbegriff_und_Allgemeinbegriff |
| Zu klären: Gehören Multiples zu Individualbegriffen? Siehe Regelwerke (Referenz suchen) |
Information-Retrieval | Information Retrieval umfasst die technischen und semantischen Hilfsmittel für die Suche in Informationsbeständen. Hierbei kann die Präzision und Vollständigkeit der Suchergebnisse durch Verwendung von → Normdaten erheblich gegenüber dem Freitext-Retrieval erhöht werden. Als Interaktionsform hat das sogenannte facettenbasierte Retrieval breite Nutzerakzeptanz gefunden. Dieses stellt allerdings besonders hohe Anforderungen an die Qualität der bei der Erschließung der Datenbestände verwendeten Normdaten. | Siehe auch Odlis-Glossar information retrieval |
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Instanz(engl.: instance) | A specific exemplar of an entity. Auszug aus CIDOC-CRM 6.2, ix [Hervorhebungen im Original]: "An instance of a class is a real world item that fulfils the criteria of the intension of the class. Note, that the number of instances declared for a class in an information system is typically less than the total in the real world. For example, you are an instance of Person, but you are not mentioned in all information systems describing Persons. For example: The painting known as the 'The Mona Lisa' is an instance of the class Man Made Object." Auszug aus FRSAD (2010), S. 21 [Hervorhebung im Original]: "The Class/Instance distinction is essentially equivalent to the universal/particular distinction, typically made on the basis of instantiability (and hence is sometimes characterized in philosophical literature as a kind/instance distinction). For example: Class: Palaces – Instance: Buckingham Palace | CIDOC-CRM |
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Instanzrelation | Auszug aus FRSAD (2010): "5.3.1.3 The Instance Relationship The instance relationship identifies the link between a general class of things or events, expressed by a common noun, and an individual instance of that category, expressed by a proper noun. For example, 'Mydoom' and 'ILOVEYOU' are two instances of “computer worms” that are expressed by proper nouns. | FRSAD https://www.ifla.org/node/5849 S. 28 |
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Inverse Relation | LRM Glossary: The logical complement of a relationship, which traverses from the range to the domain |
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ISO 25964 | Der zweiteilige internationale Standard ISO 25964 "Thesauri und die Interoperabilität mit anderen Vokabularen" gibt in Teil 1 Empfehlungen für die Entwicklung und Pflege von Thesauri für Information-Retrieval-Anwendungen in Wissensbasen, bibliografischen Datenbanken oder für Objekte aus Museumssammlungen. Teil 2 beschreibt andere Vokabulartypen wie Klassifikationen und Normdateien für Information-Retrieval-Anwendungen im Hinblick auf die Interoperabilität mit Thesauri und gibt Empfehlungen für das Erstellen von Mappings zwischen verschiedenen Thesauri oder Thesauri und anderen Vokabulartypen. |
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J |
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K |
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Kardinalität(engl.: cardinality) | LRM Glossary: Specification of the number of instances of the domain and range entities that may be connected by the specific relationship |
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Kategorie (engl.: category) | Besondere Form von Allgemeinbegriff innerhalb einer Wissensdomäne. Eine Kategorie steht auf der höchsten Abstraktionsebene und umfasst ein Minimum an Merkmalen (zum Beispiel Raum, Zeit). Kategorien fundieren Facetten. | |||